Verletztes Bienchen

Diese Email habe ich vorhin von Susanna bekommen:
Liebe Renate,
wenn Katzen krank sind, bekommen sie natürlich besondere Pflege ;)
Bienchen ist krank, sie hat sich die Zunge selbst gestanzt.
Jetzt bekommt sie regelmäßig ein Antibiotikum und ganz viel Liebe und Pflege…..

Dass sie dabei das ganz Sofa vollsabbert macht uns gar nichts aus…….

Liebe Grüße aus dem Bindfadenregenwetter

Ich hab dann gefragt, wie sowas passieren kann. Ein Loch ins eigene Züngchen stanzen, meine ich. Susanna hat dann das geantwortet:

Bienchen stank aus ihrem Mäulchen wie eine Haubitze.
Da habe ich kurzerhand nachgeschaut und bin sofort zum Tierarzt.
Er meinte, dass passiert häufiger. Wenn sie gähnen, bleiben sie an einem oberen Eckzahn hängen und beim Schnäuzchen schließen beissen sie drauf.
Bienchen hat netterweise ihre Zunge dann noch ein wenig zurückgezogen. Muss höllisch weh getan haben. Aber, die Mietzis sagen ja nix!
Sie hat auch ganz normal gefressen.
Aber nach ein, zwei Tagen sah man es übrigens auch am Fell. Sie hat sich nicht mehr geputzt.
Aber ich glaube langsam geht es wieder.

Jetzt sitzt sie gerade in einem frisch gelieferten Karton. Es geht ihr besser.


Fotos: Susanna Wierichs

Liebe Susanna, ich schicke ganz liebe Genesungsgrüße für Bienchen. Erfahrungsgemäß heilen Verletzungen bei Katzen sehr schnell – Gott sei Dank!

Liebe Grüße
Renate

4 Kommentare zu „Verletztes Bienchen“

  • Gute Besserung, Bienchen! Und nächstes Mal die Zunge schneller einziehen, okay? :-)

  • Armes Bienchen – gut, dass es dir schon besser geht!

  • Oh ja, so einen Locher habe ich auch zu Hause. Mein Mitbewohner hat das schon zwei mal geschafft.

    Das erste Mal hatte ich richtig Panik, weil ich nicht wusste, was die langen Speichelfäden zu bedeuten haben. Erst war mir nur eine verklebte Stelle im Fell aufgefallen, die ich herausschnitt. Dann produzierte er Blasen mit seinem Speichel und ich dachte entsetzt: Tollwut! Trotz Impfung?

    Kater geschnappt und ab zum Tierarzt. Der guckte ins Mäulchen und sah, was los war. Er gab ihm dann ein Schmerzmittel und Antiobiotika und mein Dickerchen konnte bald wieder schlemmen.

    Fast genau ein Jahr später hat er das dann nochmal geschafft, aber da wusste ich wenigstens, dass er mal wieder versuchte hatte, sich selbst zu piercen.

  • Renate:

    Das hab ich bisher weder gehört noch selbst erlebt. Und das obwohl ich seit 30 Jahren mit Katzen lebe …

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