Neues von der Katzenflüsterin
Daniela Mayr hat mir ein Adventsrundschreiben geschickt.
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Liebe Tierfreunde,
auf der Schwäbischen Alb ist der Winter mit viel Schneefall ins Land gezogen. Daher muss Bärbel morgens ihr Auto vom Schnee befreien und Scheiben abkratzen. Dann wird der Korb mit den vorgewärmten Futterdosen, der Thermoskanne mit warmer, gewässerter Milch und den Arzneien gegen Rotznasen und Husten ins Auto gehoben und los geht die Fahrt. An den Futterstellen warten die Miezen schon und streichen schnurrend um Bärbels Beine. Wenn es schneit liegt Schnee auf dem Fell der Katzen und sie sehen aus wie lustige, kleine Schneemännchen. Ist der Futterplatz nicht unter einem Dach, muss erst mal ein Platz zum Füttern freigeschippt werden. Die Schüsselchen werden mit warmem Katzenfutter gefüllt und für die Katzen beginnt der schönste Teil des Tages. Manchmal gibt es unter den Katzen Reibereien weil man es dem Nachbarn nicht gönnt oder grad sonst irgendwie grantig ist und so muss Bärbel eingreifen und die Schüsselchen weiter auseinander stellen.

So ist es auch bei „Nurli“ und einem großen, schwarzen Kater. Nurli ist ein kleines, zierliches Katzenmädchen, das erst kürzlich ganz ausgehungert bei einer Futterstelle auftauchte. Nurli ist schwarz/weiß, ca. 2 Jahre alt und war wohl schon mal Mutter. Bärbel hat natürlich dafür gesorgt, dass das nicht wieder vorkommen wird! Der große, schwarze Kater sieht überhaupt nicht ein, dass auch Nurli was zu fressen will und stürzt sich immer auf sie, sobald er sie sieht. Also wird der Kater vor dem Betterstoß und Klein-Nurli ganz versteckt hinter dem Bretterstoß gefüttert.
Ein weiteres neues Katerchen ist an eine Futterstelle gekommen. Er ist grau/weiß, ca. 2 Jahre alt und sieht aus wie Benny. Wir haben im Andenken an unseren lieben „Großen Bär“, der vor einem Monat verstorben ist, das neue Katerchen den „ Kleinen Bär“ getauft. Er ist noch ein bisschen scheu, aber das wird schon.
Benny (der Kater, der nur auf dem Gehsteig neben den Autos gefüttert werden darf) ist übrigens seit 6 Tagen nicht mehr aufgetaucht. Bärbel hat schon die stark befahrene Straße abgesucht, die er immer überquert, aber nichts gefunden. Wir sind natürlich in Sorge um Benny.
Nun möchte ich noch erzählen was aus Kätzchen Lilly, die in einem verlassenen Keller hauste, geworden ist. Sie wurde von einer lieben Familie adoptiert, die Bärbel folgendes schrieben: „Nach kurzer Eingewöhnungszeit sind wir nun froh, dass Lilly uns noch bei sich wohnen lässt. Sie hält 5 Personen rund um die Uhr auf trapp und macht uns viel Freude. Sie hat in kurzer Zeit schon viel gelernt, sie hört auf ihren Namen, benutzt die Katzenklappe in den Keller, geht nicht mehr auf den Tisch, zieht schon manchmal beim Spielen die Krallen ein und hat sich zu einem Feinschmecker entwickelt.“
Man sieht, Lilly geht es gut und einem weiteren glücklichen Katzenleben steht nichts im Wege!
Das Jahr geht nun zur Neige und ich möchten Ihnen auch im Namen von Bärbel für die Unterstützung danken. Danke für die großartige Hilfe bei Putzis Operationskosten, danke für Futterspenden, danke an die Pflegestellen und danke den Familien, die einer Katze ein gutes Zuhause gaben.
Danke für die vielen lieben Briefe und die aufmunternden Worte an Bärbel.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Daniela Mayr mit Minki und Bärbel mit all ihren lieben Katzen.
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