Lili, mon amour
Das Wichtigste im Leben meiner kleinen Lili ist – völlig ungewöhnlich für eine Katze – nicht fressen, sondern kuscheln.
Heute Abend, nachdem sie sich einigermaßen wieder auf den Beinen halten konnte, war das einzige, was sie wollte, auf den Schreibtisch springen und sich auf meinen Schoß oder vor die Tastatur legen.
Ich habe heute Abend noch fast eine Stunde telefoniert, mit der Tierheilpraktikerin und der Klinik, die Lili vor fünf Wochen untersucht hat. Damals waren ihre Darmschlingen in Ordnung. Es bleibt also nur zu hoffen, dass die Kleine sich wieder berappelt. Ein paar Körnchen hat sie mittlerweile auch zerbissen und geschluckt. Und momentan wartet sie wieder neben der Tastatur, dass sie sich an mich kuscheln kann. Ich werde sie jetzt mit aufs Sofa nehmen und eine gaaaaaanz ausgiebige Kuschelrunde mit ihr einlegen. Denn das ist ihr wirklich das Wichtigste im Leben. Kuscheln, kuscheln, kuscheln. Sobald irgend jemand meine Wohnung betritt und sich irgendwo hinsetzt … Lili liegt auf dem Schoß des Besuchs. Lili braucht Liebe wie niemand sonst, den ich kenne. Menschen- und katzenmäßig. Und genau das ist es, was ich so an ihr liebe.
Felix liegt übrigens vor dem Heizkörper und schläft. Wie er sich zur Zeit verhält, darüber berichte ich morgen. Denn der kleine Racker hält sich seit neuestem eine Türöffnerin … die weit nach Mitternacht noch parat steht, um ihn raus- oder reinzulassen.
Kommentare
4 Kommentare zu “Lili, mon amour”
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Na dann geht es doch hoffentlich wieder bergauf mit deinen Lieblingen.
Das mit dem Kuscheln kenn ich von Tassilo auch. Nicht das Futter und nicht das Spielzeug stehen an erster Stelle, sondern das Kuscheln bei der Mama, sprich bei mir. Er ist wie ein kleines Kind, das die Nähe der Mama sucht. Dabei war er lange genug bei seiner Katzenmama.
Heute frisst sie schon wieder nichts mehr, und drei Ärzte meinen, man solle eine Biopsie machen, also eine Gewebeprobe vom Darm entnehmen. Das bedeutet Vollnarkose…
Und dann weiß man, ob sie einen Tumor hat.
Ach … ich sitze hier und mir laufen die Tränen runter. Dass es dem Kätzchen nicht gut geht, ist nicht zu übersehen, denn heute will sie auch nicht kuscheln, sondern hockt ganz apathisch auf dem Sofa.
Renate, es tut mir so leid. Ich weiß ja wie das ist wenn unsere Tiere krank sind. Ach, ich drück Lili und Dir ganz fest die Däumchen, das alles gut geht. Natürlich auch alles Gute und Liebe für Felix und den Rest.
Herzliche Genesungswünsche aus dem verschneiten Bergischen von Christiane.
Moin Renate..
Lili…immer wenn ich Sie so lese, gehts mir seltsam. Nicht schon wieder etwas schlimmes. Meine große Liebe in der Ferne. Sally liegt nun auch bei mir am PC Tisch. Ist ja hier alles neu eingerichtet. Sie genießt ihre Ecke und die Ruhe. Nun, wenn es Lili nicht gut geht, leide ich mit. Lili, das Ebenbild von Sally. Meine Kleine, denn mach mal Gut Du und berappel Dich bitte. Ich drück Dir die Daumen und werde mal schnell gesund. Dein Freund aus dem Norden, der Charley