Kater Moritz ist kein Mann mehr
So, Moritzchens Eierchen sind weg. Das Ganze dauerte keine 10 Minuten. Momentan hockt er noch ganz bedröppelt in seinem Körbchen. Aber in ein paar Stunden ist er wieder fit und darf auch gleich raus.
Die Schnitte wurden nicht zugenäht, sondern geklebt. Ein wahrlich einfacher Eingriff.
Nun werde ich den kleinen Kater ein wenig trösten gehen.
28.01.2008 | abgelegt unter Kunterbuntes
Kommentare
9 Kommentare zu “Kater Moritz ist kein Mann mehr”
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liebe Renate,
unser Momo ist morgen dran. Hoffentlich geht es ihm genauso gut wie Moritz I. Er ist im Augenblick so putzig und munter und ich hoffe sehr, das ihm der Eingriff nicht sehr belastet. Er weiß ja noch nicht was er davon hat bzw. nicht hat. Sissi geht es auch seit Sonntag abend wieder gut, sie hat 7 Zähnchen beim TA gelassen, am Samstag war sie total schlapp und hat nur geschlafen, Sonntag morgen hatte sie Hunger aber als sie vom Feuchtfutter – was von unseren TÄ empfohlen wurde – probiert hatte schrie sie fürchterlich und ich hatte richtig Angst. Über Tag hat sie dann nur Milch und Joghurt geschlabbert aber abends saß sie auf einmal beim Trockenfutter und hat eifrig gefressen. Anscheinend war es gut, das die Zähnchen raus sind und auch gestern und heute war sie eifrig beim Futtern.
Morgen werde ich dann von Momo berichten.
Liebe Grüße an Dich und deine 4 von Christiane, Günter, Sissi und Moritz II.
Lieber Moritz
Morgen, Mittwoch muss unser Bertl auch zum Tierarzt. Er hat nen schlimmen Zahn.
(Ich habs mal so versucht und hoffe es dreht sich mal wieder um der Blog)
Grüssle Charley
Liebe Christiane, nach dem Aufwachen wird Moritz noch wie von total Betrunkener durch die Wohnung torkeln. Du solltest ihn also so lange im Korb lassen, bis er relativ fit ist. Das Torkeln dauert ungefähr zwei bis drei Stunden. Mein Moritzchen war so klug, sich nach einer Weile aufs Sofa zu legen und einfach die Betäubung wegzuschlafen.
Du musst damit rechnen, dass der Kleine pinkelt – nicht ins (bereit gestellte) Klo, sondern einfach da, wo er sich aufhält. Bei mir war das erst der Korb und danach der Fußboden. Später dann, nach drei Stunden, hat er das Klo benutzt.
Stell ein Wasserschälchen in seine Nähe und warte einfach ab. Bei Moritz hat es rund 12 Stunden gedauert, bis er wieder der Alte war. Heute Nacht ist er freiwillig zu Hause geblieben, das heißt, er hat bei mir im Bett geschlafen. Heute früh um fünf ist er dann – fast zeitgleich mit den anderen drei – zum Strawanzen gegangen.
Nun rennt er wieder herum wie eh und je.
Herzlicher Gruß und alles Liebe für Euch.
P. S.: Schön, dass es Sissi wieder gut geht! Felix hatte auch Zahnprobleme und hat deshalb fast nur noch die Reißzähne. Die reichen zum Mäuse fangen… … ;-)
P. P. S.: Das Eierchen heraus schälen ist ein Klacks. Ein Schnitt in die kleinen Hoden, Samenstrang abbinden, Hoden entfernen, fertig. Das dauert – ohne Narkosewirkung – nur wenige Minuten. Ich konnte gerade mal drei Seiten in meinem Buch lesen…
Hallo Renate,
danke für die Tipps. Tja, seit 11.30h haben wir ihn wieder zu Hause. Er schaut einen zwar an, aber ist noch total benebelt. Er soll auch bis heute abend weder fressen noch trinken, liegt im geschlossenen Korb damit er nicht in der Gegend herum wackelt. Wir werden uns aber sehr um ihn kümmern. Unsere Tierärzte waren sehr erstaunt wie groß der “Kleine” inzwischen geworden ist und das er so hübsch ist.
Habe ihn heute früh gewogen : 5 kg Lebendgewicht. -Günter hat ihn um 10.00h hingebracht, ist dann aber bis 11.20 wieder zu Hause gewesen. Zum TA sind es nur knapp 2 Min. mit dem Auto und er wollte nicht 1 1/2 std. dort sitzen.
Es heißt das die Tiere nach der Kastration nicht mehr so sehr wachsen, na da bin ich mal gespannt, denn 5 kg die morgens auf mir herumhüpfen ist schon einiges. Sein Vater wiegt ca. 8 kg. Er hat keine Nähte bekommen, die kleinen Schnitte heilen wohl auch von alleine. Drinnen ist es verödet worden.
Nun, jeder TA arbeitet etwas anders. Jetzt warten wir den Tag ab, ich melde mich wieder.
Charly, wie geht es Bertl??? Sissi hat ja am Samstag 7 Zähne gezogen bekommen, aber Sonntag abend hat sie schon wieder, obwohl sie es eigentlich nicht sollte, Trockenfutter geknabbert und fühlt sich seit dem wieder “katzenwohl”.
Jetzt aber genug, ich muß noch kochen und natürlich auch nach Moritz schauen.
Bis bald
liebe Grüße von Christiane & dem Rest.
Ihr Lieben,
ach je, die armen Männer … Unser Sepperl kam damals mit pechschwarzen Ohren heim, weil er gleich in einem Rutsch auch noch tätowiert worden war. Er war wackelig auf den Beinen, wollte aber gleich auf den Lieblingswinterschlafplatz – die Fensterbank über der Heizung. Dort haben wir ihn “gesichert”, damit er nicht runterfällt, und ihn erst mal schlafen lassen. Kater überwinden die OP sehr schnell, das ist wirklich ein Klacks.
Euren Patienten und ihrem “Pflegepersonal” alles Liebe!
Doris
Moritz ist wieder fast fit. Er hat sich gestern abend auch schon einigermaßen wohl gefühlt, ging aufs katzenklo und hat auch etwas gefressen. Dann hat er alle möglichen Plätze im Haus aufgesucht um schließlich langgestrcckt in der Diele zu liegen. Sissi war auch ganz friedlich und hat ihn immer wieder angeschaut, was er wohl macht. Diese Nacht haben beide bei uns verbracht, Moritz leckte sich immer wieder seine “Wunden” und heute früh mahnte er um 6.00h das Frühstück an. Pünktlich wie jeden morgen. Er war auch mal kurz draußen, aber das ist noch nicht so sein Ding, jetzt liegt er auf der Fensterbank und ruht.
Liebe Grüße an Dich Renate und die Pelzchen und auch an Doris, danke für Deinen Kommentar.
PS. Hast Du noch mehr Katzen oder war Sepperl alleine??
Melde Dich mal und machs gut bis dahin.
Christiane
Ja, die kleinen Kerle erholen sich schnell von der Narkose. Moritzchen ist ganz wieder der Alte. Strawanzt, schläft, schmust, spielt mit Strickmäuschen und kuschelt sich in meine Armbeuge um babymäßig dort zu nuckeln … :-)
Lieber Gruß an dich und Günter und die Leisetreterchen – von Renate
Hallo Christiane,
wir hatten nur unseren Sepperl, der hat uns auch vollauf beschäftigt … Bei uns hat eine große Umbruchphase eingesetzt, wir suchen eine neue Bleibe. Und dort möchte ich dann gern 2 Fellnasen haben, mein Mann findet das auch gut. Sepperl war zwar viel draußen und konnte sich durchaus sehr gut allein beschäftigen (Nachbarshunde ärgern, Nachbarspferde beobachten, mit anderen Katzen oder Katern um die Häuser ziehen, sich auch mal prügeln …), aber ich habe doch oft ein schlechtes Gewissen gehabt. Weil wir ja das Katzenfutter verdienen mussten und relativ viel am Tag nicht daheim waren.
Was meint Ihr, ist ein Paar besser als zwei Katzen oder zwei Kater? Ich hatte vorher gar keine Erfahrung mit Wohnungskatzen, denn ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und da gibts sowas nicht. ;-)
Liebe Grüße an Euch,
Doris
Liebe Doris, grundsätzlich gilt: zwei Katzen sind besser. Am besten nehmt Ihr ein Geschwisterpärchen. Da gibt es keine Anpassungsprobleme – was bei getrennt aufgenommenen Katzen immer anfangs auftaucht. Bei meinem Neuzugang Moritz vor einem halben Jahr hat es auch Probleme gegeben. Felix war nach zwei Wochen ganz relaxed, aber Lieschen brauchte Monate, um überhaupt wieder zu Hause zu schlafen. Und Lili faucht ihn heute noch an. Lili ist nämlich eine totale Schmusekatze und liegt am liebsten den ganzen Tag auf meinem Schoß. Und der stinkt es jetzt gewaltig, dass sie mich “teilen” muss. ;-)
Also, sucht Euch ein Geschwisterpärchen – und Ihr werdet viel Freude haben. Denn zwei Katzen zu beobachten, die sich mögen, das ist ein ganz besonderer Anblick.