Conny mit dem großen Herzen
Eigentlich hatte ich gedacht, diesen Beitrag bereits veröffentlicht zu haben, habe aber einen Fehler gemacht. Nun also: Conny, die Katzenretterin hat mir vor zwei Wochen eine Mail geschickt – sie hat “Toulouse” in ihre Katzen-WG eingeschleust.

Hier der Text von Conny.
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Hallo ihr Lieben,
schon wieder gibt’s bei uns was Neues bzw. einen Neuen.
Ich wollte ja schon länger einen Spielkumpel für Oz. Einen Kater, möglichst nicht so alt (damit sich die WG nicht so sehr gruselt), widerstandsfähig und verspielt … der Zufall wollte es, dass sich neulich eine Bekannte aus dem TSV hilfesuchend an mich wandte, ihre Freundin hatte einen Streunerwurf aufgezogen, Mutter kastriert, Kiddies vermittelt … alle bis auf Toulouse. Toulouse ist mit einer Hasenscharte geboren und sieht um die Nase herum etwas merkwürdig aus (die Gaumenspalte ist zum Glück geschlossen). Interessenten fanden ihn hässlich. Ich ließ mir Bilder schicken, mit der Absicht, ihn über irgendwelche Foren zu vermitteln. Hahaha. Guter Plan.
Toulouse sieht live genauso aus, wie auf den Bildern. Ein süßer Fratz mit riesigen, erstaunten Glubschaugen. Dazu noch ein Mutant mit einer dreifarbigen Pfote (Kater sind ja niemals nicht tricolor). Er wohnt seit Freitag abend bei uns. Die WG sprach zuerst „Ist ja ganz süß, der Kleine“, aber als er dann nicht mehr ging und auch noch die Großen anknurrte … „Was soll das heißen, der bleibt jetzt hier???!!!!“ fragte man mich – und da sind die drei sich selten einig, sowas geht ja garnicht. Ozzy ist dennoch interessiert und beobachtet den Kleinen aus Distanz neugierig. Tou beobachtet zurück, wir sind guter Dinge, dass er sich bald ganz hier eingefügt hat.
Ach ja, Tou ist Mitte März geboren und für sein Alter noch ganz schön klein. Kastriert ist er noch nicht, aber wenn ich mir gewisse Teile so anschaue, dann sind diese auf alle Fälle fünf Monate alt und können vom TA gepflückt werden. Er ist weiß mit einem schwarzen Strich auf dem Kopf, zwei Kuhflecken auf dem Rücken und einem schwarzen Schwänzchen und dunklen Füßen.
Liebe Grüße
Conny
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Gut hast du das gemacht, liebe Conny! Ein niedliches Kerlchen. Kann er denn mit dieser Fehlbildung normal futtern?
P. S.: Katzen können anscheinend alle Krankheiten oder Abnormitäten bekommen wie Menschen auch… Nähere Informationen zu solchen Fehlbildungen (bei Menschen) gibt es hier. Mir war beispielsweise nicht bekannt, dass Teile des Gesichts sich in den ersten Schwangerschaftswochen getrennt entwickeln.
Kommentare
8 Kommentare zu “Conny mit dem großen Herzen”
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Ich finde es ganz prima, dass du dich so liebevoll um Katzen kümmerst, die sonst keiner haben will, nur weil sie nicht so “schön” aussehen.
Ich finde deinen kleinen Tou ganz niedlich und hoffe, dass er sich gut in die WG einlebt.
Herzlicher Gruß von Renate
Hallo Conny, der ist ja wirklich nett und ich hoffe er setzt sich bei deinen anderen durch. Aber ich denke das klappt. Schicke mal mehr Fotos.
Liebe Grüße von Christiane.
Hallo!
Ich bin ja ganz gerührt, Tou hier zu finden! Tou, sage ich gerade zu ihm, kaum bist Du hier eingezogen, bist Du schon berühmt!
Wir überlegen noch, ob er wirklich ein Kater ist. Er kaut an Schuhen und rollt sich auf Fußmatten auf dem Boden zusammen. Gerade liegt er hier rechts im Flur.
Zur Anatomie, ja, Tou kann ganz normal futtern und atmen und es bleibt ihm nichts im Näschen hängen oder kommt irgendwo wieder raus. Bei näherer Betrachtung ist es vielleicht sogar gar keine Hasenscharte, sondern eher eine Missbildung des Oberkiefers. Ich habe versucht, Fotos davon zu machen (Renate, ich habs versucht!!) aber der Möppel ist so zapplig, ich müsste ihn wo antackern, damit die scharf werden.
Hay schön das es unserem kleinen so gut geht.Wie entwickelt er sich eigentlich so eher verspielt oder verschmusssssttt.
Vielleicht sieht man sich in wkw mal.
Gruß Sarina
Laut Conny ist er dauernd auf Achse … ;-)
Er rennt rum als ob er aufgezogen wäre, wenn ich bügle, spielt er Tarzan an den Teilen, die vom Bügelbrett runterhängen und wenn er dann endlich müd ist, pennt er. :o)
In ein paar Monaten ist der Kleine noch “berühmter”, weil er dann im neuen “Kunterbunten” zu “besichtigen” ist… ;-)
Also, der Ratschlag kam mal aus unserem TiNO-Forum:
Probiers mal mit Pattex ;o) Hooki lies sich auch nicht fotografieren, es gab am Anfang nur Bilder mit verschwommenen Schwanzspitzen.
Ich freue mich mit, dass ein kleines “behindertes” Seelchen ein wunderschönes und geborgenes Zuhause gefunden hat.
Petra und der Siebenbeiner Chaotentrupp