Aber jetzt mal wieder was anderes … Felix

Mein Kuhkater Felix ist ja nicht auf den Kopf gefallen. Er kann zwar raus und rein, wann er will – bis auf die momentane Zeit, wo die Katzenklappe von innen verschlossen ist, ich dann aber aufstehe, wenn er raus will – aber der kleine Kerl hat jetzt eine Türöffnerin engagiert. Dreimal dürft ihr raten, wie die heißt.

Richtig! Die Dienerin heißt Renate und der Ablauf ist folgendermaßen. Felix erhebt sich von seinem Kissen vor der Heizung, schlendert ein wenig im Wohnzimmer herum, spielt mit dem Baldriankissen und dann tippelt er mit einem Schwankegang (seit seine Wirbel zusammenwachsen, ähnelt sein Gang dem vom “Monakko-Franze”, der ja auch Rückenprobleme hatte) zur Wohnungstür. Dort setzt er sich hin und schaut die Tür an. Zwischendurch wirft er einen Blick zurück, ob ich auch mit bekomme, dass er vor der Tür sitzt. Denn dort zu sitzen bedeutet unmissverständlich: ich will raus.

Also erhebt sich die Dienerin vom Sofa (wenn ich im Arbeitszimmer bin, macht er das nämlich nicht, weil er weiß, dass ich ihn von dort nicht sehen kann), öffnet die Tür und geht hinter dem Kuhkater her, der zielstrebig die Treppe runter tippelt.

Felix

Danach öffne ich die Haustür, und er geht raus und setzt sich. Dabei grummelt er, so als wolle er sagen, “Mann so ein scheiß-kaltes Wetter”.

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Dann steht er irgendwann auf und schaut (schnuppert) was so los war, während er gepennt hat.

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Danach reckt und streckt er sich ein bisschen.

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Danach entschwindet er meinem Blick, um seine Geschäfte zu erledigen.

Später dann kommt er entweder über die Katzenleiter und übers Dach von allein zurück oder er hockt sich vor die Haustür, weil der Schlawiner ganz genau weiß, dass ich irgendwann nach ihm schaue.

4 Kommentare zu „Aber jetzt mal wieder was anderes … Felix“

  • Na, das geht doch ganz ruhig und gelassen! Unsere Maus setzt sich jetzt wieder morgens um 6 Uhr tief gurgelnd vor die Tür und dann soll ich sofort aufspringen! Aber zum Glück können sie dann bis abends rein und raus wie sie Lust und Laune haben, wenn ich zuhause bin.
    Aber die Zeiten Deiner beidseitig benutzbaren Katzenklappe kommen ja hoffentlich bald wieder!
    LG Silke

  • Doris:

    Hihi, jaja, man ist einfach nur Personal. ;-) So ruhig und gesittet gehts bei uns noch nicht zu, jedenfalls nicht beim Reinkommen. Ich habe Minnie am Anfang immer in einem Korb die Treppe runtergetragen. Inzwischen will er zwar am liebsten ganz allein los rennen, wenn die Wohnungstür aufgeht, aber das mit dem Korb hat er sich gemerkt. Wenn er da reinhüpft und auffordernd guckt, weiß ich, was die Stunde geschlagen hat. Das ist dann unter der Kategorie “gesittet” zu verbuchen. Andernfalls hockt er einfach vor der Wohnungstür und macht einen Höllenlärm.
    Apropos, ich muss mal schauen gehen, ob der Herr denn jetzt vielleicht wieder nach Haus zu kommen geruht …

    Liebe Grüße,

    Doris

  • Nine:

    Das ist ja süüüß! :-) Jaja, die Miezen wissen schon, wie sie uns erzogen haben! Auch Kimba & Enja haben hier ihre “Rituale”. ;-)
    Superschöne Fotos!
    Lg Nine

  • Die fehlt eine Katzenklingel ;)
    Von unserem Felix ein Internetfreund hat ne eigens gebaute Katzenklingel, damit er wieder rein gelassen wird.

    Er entscheidet sich zum Glück, dass er komplett raus geht.*hihi* Hier ist es manchmal so, dass die Tür geöffnet wird und Katz sich anders entscheidet ;)

    LG
    Marlene

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