Abendbrot gerettet!

Mann, das war knapp! Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und mache, was man in einem Arbeitszimmer macht: arbeiten.

Plötzlich klingelt es an der Tür. Davor steht meine Nachbarin – mit zwei Scheiben ihres gerade erworbenen Tilsiters. (Wir “kümmern” uns gern gegenseitig umeinander. Wenn ich Kuchen backe, bringe ich auch immer welchen rüber). Also, ich trage den Tilsiter in die Küche und was entdecke ich da? Meinen schwarzbepelzten Rabauken – der auf dem Küchenboden sitzt und gerade die halb aufgetauten Shrimps verspachelt, die für mein Abendessen gedacht waren. Wenige Minuten später – und die Tüte wäre leer gewesen. Moritz’ Magen dagegen voll, angefüllt mit sehr kalten Shrimps.

Schuldbewusst raste er davon und machte sich vom Acker.

Nun strawanzt er wieder. Gut gesättigt – mit Meeresfrüchten. Und ich bin froh, dass ich so nette Nachbarn habe, denn ohne deren Tilsiter müsste ich mir fürs Abendessen jetzt was Neues ausdenken. Aber das, was der schwarze Dieb übrig gelassen hat, reicht …

14 Kommentare zu „Abendbrot gerettet!“

  • susa:

    Tja, da siehstes!! Alleine essen ist doof, teilen macht glücklich ☺!!!

  • susa:

    … Aber Spaß beiseite: Hast du nicht neben dem Spülbecken noch so ein kleines Becken mit einem Einsatz? Gut unter dem Einsatz gesichert taue ich immer alles auf….

  • Renate:

    Ich hab so einen Einsatz, aber ich brauche ja auch nur das Salatsieb aus Edelstahl drüber legen ….

    Übrigens war der kleine Dieb vorhin schon wieder in der Küche und tippelte suchend auf der Anrichte herum ….

    Liebe Grüße
    Renate

    P. S.: Ja, da hast du natürlich auch recht: teilen macht glücklich. Nur … er hätte nicht geteilt, sondern alles allein verspachtelt. ;-)

  • Hihihi, das ist ja der Knaller! :-)
    So ein Schlawiner! ;-)
    Ich hab heute Abend meinen Thunfisch mit Kimbi geteilt. Seit Neuestem ist sie da richtig wild drauf, obwohl sie Fisch immer sowas von gehasst hat! ;-)
    Naja, was Dosi isst, muss sie halt auch probieren.
    LG Nadine

  • Renate:

    Auf Thunfisch sind meine drei auch ganz wild!

    Liebe Grüße
    Renate

  • christiane:

    nicht lachen, aber bei uns ist gestern abend fast das gleiche passiert. Ich habe Pellkartoffel mit Quark fertig gemacht und für jeden von uns ein Forellenfilet auf die beiden Teller verteilt.
    War einen Moment aus der Küche, dann rief Günter und meinte,
    hast Du schon von deiner Forelle gegessen? Nö, Maxel kam ins Wohnzimmer und leckte sich sein Mäulchen. Es war allerdings für mich auch noch genug – er hat sich bestimmt auch gedacht: allein essen macht einsam ;-)

    liebe Grüße von Christiane

  • Moritz wollte nur vorkosten – nicht dass du dir den Magen mit dem Meeresviechern verdirbst :-D
    Schnurrer Engel und Teufel

  • Renate:

    obwohl du gemeint hast, ich solle nicht lachen, liebe Christiane … ich habe trotzdem gelacht. :-)

    @ Engel und Teufel
    An den Vorkoster habe ich natürlich nicht gedacht, bin mir aber sehr sicher, dass der “Vorkoster” so lange gekostet hätte, bis für mich nichts mehr übrig geblieben wäre. ;-)

  • [...] ich diesen Artikel las: http://www.die-kunterbunte-katzenseite.de/blog/abendbrot-gerettet , dachte ich, da kann ich mithalten. Geklautes Essen, das passiert meinem Mitbewohner nur mit [...]

  • Wir teilen auch sehr gerne mit den Katzen ;)
    Ich muss gerade sehr schmunzeln :)

  • Hier bei uns werden herumliegende Esswaren von Nicki ‘sozialisiert’… ;-)
    Alles, was längere Zeit unbeaufsichtigt ist, gehört dem Finder! Das ist ein ehernes Katzengesetz.

    LG Christina

  • renate:

    Alles, was längere unbeaufsichtigt ist, gehört dem Finder … das scheine Moritz genauso zu sehen … ;-)

    Liebe Grüße
    Renate

  • Der Kerle weiß halt, was gut schmeckt …

  • geht ja fast nix über gute Nachbarschaft ;-)

    obwohl unser Nachbarskater Jacko (nagut, er gehört eh fast zur Familie ;) den Spieß vor kurzem umgedreht und meinen Käsekuchen angefressen hat *narg* … Aber auch er war so freundlich, uns genug übrig zu lassen, dass wir auch was abbekamen von unsrem Kuchen …

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