Achtung: Zecken!

So, vorhin war es soweit. Ich “warte” ja schon seit Wochen darauf … darauf, dass mich eine Zecke erwischt nämlich. Meine Leistreter schleppen diese widerlichen Viecher massenhaft ins Haus und ich suche nach jedem Strawanzen gründlich ihr Fell ab. Manche Zecken erwische ich noch dabei, wie sie rum krabbeln, die meisten haben sich aber schon in die Haut gebohrt. Bei Lieschen, die Zecken förmlich anzuziehen scheint, entferne ich täglich bis zu sechs Zecken! Können auch mehr sein.

Ich habe ein offenes Schlafzimmer und Moritz und Felix schlafen auf dem Bett. Das kann ich nicht verhindern. Und ich habe auch schon ein paar Zecken vom Laken geklaubt. Aber vorhin habe ich entdeckt, dass sich eine in meine Hüfte gebohrt hat. Sie war noch ganz klein, also noch keine zwölf Stunden in meinem Körper. In dieser Zeit soll noch keine Gefahr von Borreliose bestehen. Gottseidank konnte ich die Zecke komplett rausziehen, trotzdem werde ich die Einbohr-Stelle genau beobachten.

Also Leute, passt auf die Zecken auf, die Eure pelzigen Untermieter ins Haus schleppen! Und schaut immer nach, ob nicht einer dieser Vampire bereits Euch als Nahrungsquelle auserkoren hat. Im Gegensatz zu Flohbissen juckt ein frischer Zeckenbiss nämlich nicht…

P. S.: Informationen über Folgen von Zeckenbissen gibt es unter anderem hier.

Katzen-Zusammenführung

Katzen

Folgenden Beitrag habe ich auf Anikas Heim- und Haustier-Blog entdeckt und ich darf ihn hier veröffentlichen. Danke, Anika!


Lange Zeit wurden Katzen in der Regel allein gehalten, da man sie für Einzelgänger hielt, die nicht zwangsläufig einen Artgenossen bräuchten, um glücklich zu sein. Mittlerweile setzt sich jedoch immer mehr die Erkenntnis durch, dass die Katze zwar kein Rudeltier, aber dennoch ein sehr geselliger Zeitgenosse ist, der zwingend soziale Kontakte zu Artgenossen benötigt, um glücklich und zufrieden zu sein.

Bei Katzen mit Freigang ist dies gar kein Problem. Schließlich kann sich der Stubentiger im Freien mit Artgenossen treffen und mit diesen kommunizieren. Reine Wohnungskatzen besitzen diese Möglichkeit nicht, weshalb hier an einem Artgenossen eigentlich kein Weg vorbeiführt.

Soweit so gut. Nun meint man seiner bisherigen Einzelkatze etwas Gutes zu tun und holt dieser einen Artgenossen zum Spielen und Kuscheln. Und was ist der Dank? Es herrscht Stunk in der Wohnung, wobei meist eine der Katzen den aggressiveren Part übernimmt und sich die andere irgendwo verkriecht. Viele Menschen denken daher, dass ihre Katze keine Artgenossen duldet und sehen die Zusammenführung schon nach wenigen Stunden oder Tagen als gescheitert an.
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Essen auf Rädern

Christine aus Berlin hat mir eben diese kleine Geschichte geschickt:

Ein Kätzchen wird überfahren und kommt in den Himmel. Petrus öffnet das Tor und sagt zum Kätzchen: “HALLO Du, jedes Tier das in den Himmel kommt, darf sich etwas wünschen. Was ist Dein Wunsch?”

Das Kätzchen antwortet: “Wenn ich im Gras lag, habe ich mir immer die Wolken angesehen und mir vorgestellt, dass die ganz weich und kuschelig sind. Ich wünsche mir eine weiche, kuschelige Wolke.” Gesagt getan, das Kätzchen bekommt eine Wolke.

Zwei Wochen später kommen mehrere 100 Mäuse, die vergiftet wurden, in den Himmel. Petrus öffnet das Tor und sagt zum Mäuseanführer: “HALLO Du, jedes Tier das in den Himmel kommt, darf sich etwas wünschen. Also, was ist Euer Wunsch?” Der Chef der Mäuse antwortet: “Uns haben auf der Erde immer die Menschen gefallen, die auf Rollschuhen unterwegs war, ich wünsch mir für alle Mäuse Rollschuhe.”

Und so bekamen die Mäuse Rollschuhe.

Einige Wochen später macht Petrus eine Runde durch den Himmel, kommt an der Wolke mit dem Kätzchen vorbei und fragt: “Na, wie geht es Dir denn?”

Da antwortet die kleine Katze: “Es war vom ersten Tag an sehr schön hier, aber dass es seit jetzt auch Essen auf Rädern gibt, ist der absolute Hammer.”

Der Autor ist unbekannt

Schwarze Katzen bringen Glück

Katerchen

Flugpate gesucht

Simone Schmalfeld hat mir eine Mail geschickt. Weil eine Freundin einer Freundin einen Flugpaten sucht – von Madrid nach Zürich (oder München). Hier der Text:

Wer fliegt (oder kennt wen der) demnächst Madrid -> Schweiz (oder allenfalls München) fliegt?

Ich habe mich in eine Katze aus einem spanischen Tierheim verliebt und habe fast 2 Monate versucht, einen Flugpaten zu finden, der sie nach Zürich bringt. Ein Flugpate bedeutet dass das Tierheim das Katzi voll reisefertig an den Flughafen bringt und der Flugpate einfach mit dem Katzi einchecken muss – und es in Zürich mir übergeben kann.
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Freude und Dankbarkeit

Lili

Drei Monate ist es nun her, dass meine süße kleine Lili operiert wurde. Und ich erinnere mich noch sehr gut an die bangen Stunden und Tage, in denen ich mir überlegte, wie ich denn bei so tief gefrorenem Boden meine Katze beerdigen könne. Ja, ich hatte die Befürchtung, dass Lili nicht überleben würde.

Wer jemals erlebt hat, wie es ist, dass die Katze nicht mehr frisst und immer dünner wird und auch die Ärzte mit ernstem Gesicht dastehen und sagen “das sieht nicht gut aus”, der weiß, wie sich die Lebensfreude aus dem eigenen Herz stiehlt und einer dunklen Angst Platz macht und die Frage auftaucht, warum dieses kleine Kätzchen so leiden muss. Denn Lili hatte Schmerzen und ihr war auch übel. Meine sonst so lebendige und kesse kleine Lili lag nur noch apathisch rum und hatte offensichtlich keinen Spaß mehr am Leben.
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Wildkräuterbad

Vorgestern habe ich Wildkräuter fotografiert, von denen jede Menge in unserem Garten und in der nahen Umgebung zu finden sind. Während ich so auf dem Bauch im Gras lag, kamen meine Katzen angetippelt. Alle vier. Mit großem Interesse haben sie verfolgt, was ich da so treibe – ausnahmsweise mal in Augenhöhe mit ihnen.

Während ich so in der Abendsonne den Spitzwegerich im Gegenlicht auf den Chip gebannt habe, hat Felix es sich mitten in meinem Motiv so richtig gemütlich gemacht Mir blieb nichts anderes übrig, als mir einen anderen Spitzwegerich zu suchen – was mir dann auch gelang.

Felix-in-Spitzwegerich

Übrigens: Spitzwegerich ist ein Wildkräuterlein und seine Blättchen schmecken in jungem Zustand sehr lecker in einem Salat. Rezept gibt es hier.

In der Sonne abhängen…

… und meine süße Lili nimmt das wörtlich – wie man sehen kann. Lili findet Platz auf dem kleinsten Plätzchen. Es ist immer wieder göttlich, zu sehen, wie und wo sie sich hinquetscht. Hier mit Ach und Krach neben dem Fernseher. (Einen Flachbildschirm konnte ich mir noch nicht leisten – habe in den vergangenen Monaten 4.500 Euro an diverse Tierärzte- und -kliniken überwiesen).

Lili

Katzenbaby

Das ist Benjamin(e). Gestern hat dieses nuckelnde Kätzchen das Licht der Welt erblickt und Simone Schmalfeldt war dabei. Mit Kamera. Da geht einem (Katzenliebhaber) das Herz auf, oder etwa nicht?

Baby
Foto: Simone Schmalfeldt

Ob es ein Mädchen oder ein Katerchen ist, das ist noch ungewiss. Aber auf alle Fälle wird Simones Erlebnisbericht im nächsten Katzenbuch veröffentlicht. Plus Foto(s).

Vermisst

Jedes Mal, wenn ich so einen Anschlag sehe, wird mir ganz flau ums Herz, weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn ein geliebtes Kätzchen vermisst wird. Ich hoffe, der kleine Kerl findet sein zu Hause wieder.

vermisst

Man soll aber die Hoffnung nicht aufgeben. Der Kater von Freunden war drei Monate lang vermisst und stand eines Tages wohlbehalten vor der Tür. Keiner weiß, wo er in dieser Zeit war…

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