Archiv für die Kategorie „Kunterbuntes“
Gefühle
Als ich eben die Fotos von Susanne hier eingestellt und auf der Startseite angeschaut habe, tauchte plötzlich Felix im Header auf. Er schaute mich direkt an und sein Foto stach mir mitten ins Herz.
Es ist nun über ein halbes Jahr her, dass der kleine Kerl sich für immer verabschiedet hat. Doch er ist präsent wie eh und je. Ich hatte ihn sehr lieb, den zurückhaltenden und vorsichtigen Kater, der in seinen letzten zwei Lebensjahren einen merkwürdigen Gang hatte – wie ein Matrose auf einem Schiff mit starkem Seegang. Beim Gehen über das Parkett hörte ich das leise Geräusch seiner Krallen … tipp … tipp … tipp.

Ich vermisse ihn sehr. Nicht dauernd, aber doch regelmäßig. Und im Moment wünschte ich, das Geräusch seiner Krallen zu hören – während er in mein Arbeitszimmer tippelt …
Mit Tränen in den Augen – Renate
Abendbrot gerettet!
Mann, das war knapp! Ich sitze in meinem Arbeitszimmer und mache, was man in einem Arbeitszimmer macht: arbeiten.
Plötzlich klingelt es an der Tür. Davor steht meine Nachbarin – mit zwei Scheiben ihres gerade erworbenen Tilsiters. (Wir “kümmern” uns gern gegenseitig umeinander. Wenn ich Kuchen backe, bringe ich auch immer welchen rüber). Also, ich trage den Tilsiter in die Küche und was entdecke ich da? Meinen schwarzbepelzten Rabauken – der auf dem Küchenboden sitzt und gerade die halb aufgetauten Shrimps verspachelt, die für mein Abendessen gedacht waren. Wenige Minuten später – und die Tüte wäre leer gewesen. Moritz’ Magen dagegen voll, angefüllt mit sehr kalten Shrimps.

Schuldbewusst raste er davon und machte sich vom Acker.

Nun strawanzt er wieder. Gut gesättigt – mit Meeresfrüchten. Und ich bin froh, dass ich so nette Nachbarn habe, denn ohne deren Tilsiter müsste ich mir fürs Abendessen jetzt was Neues ausdenken. Aber das, was der schwarze Dieb übrig gelassen hat, reicht …
Schnurrlis Eigenheime

Das ist Schnurrli und ihr ganz persönliches Eigenheim.

Irgendwann brach es auseinander. Warum wohl? Lag bestimmt am miserablen Statiker … hat bei seinen Berechnungen nicht berücksichtigt, dass Schnurrli sich auch aufs Dach legt.

Dann bekam Schnurrli dieses Prachtexemplar. Es hält bis heute. (Toi, toi, toi!)
Foto: Margrit Koch
Faltkarton
“Das ist mein Karton …”

… auch in der flachen Variante.”

Besuch aus der Nachbarschaft
Laura, die kleine moppelige Nachbarkatze mit dem Hängebäuchlein, hat uns mal wieder besucht.

Lilis Lieblingsplatz
Liege ich auf dem Sofa, gibt es für Lili nur einen Platz, den hier:

Alte Liebe neu entdeckt
Ein schlappes Jahr stand der Katzenkorb völlig verwaist in der Ecke neben dem Schrank. Im Grunde ein prima Katzenplatz, man hat von dort eine gute Übersicht, ist aber doch geschützt und schummrig ist auch. Ursprünglich war das Lieschens Korb – den hat dann aber Moritz in Beschlag genommen.
Seit einem Jahr aber interessiert ihn die Schlafstatt nicht mehr, er bevorzugt mein Bett.
Doch neulich, in einer kalten Nacht, fehlte am frühen Morgen neben meinen Beinen dieses schwarzes Etwas. Nur Lili, die treue Seele lag neben mir. Sie liegt immer neben meinem Oberkörper, Moritz neben den Füßen. Aber an dem Morgen war der Platz neben meinen Füßen leer. Ich machte mir schon Sorgen, weil es draußen wirklich sehr kalt war, als ich plötzlich eine Bewegung wahrnahm, ein paar Meter entfernt, im verwaisten Katzenkorb. Denn der war nun nicht mehr verwaist, sondern wieder von Moritz belegt.
Oh Gott!
Die ersten Böller knallen schon … das verheißt nix Gutes. Wir verziehen uns deshalb vorsichtshalber schon mal unters Bett. Von dort aus wünschen wir ein gutes und neues Jahr. Ohne Krankheiten und Verletzungen, dafür mit gaaaaaaanz viel Leckereien. Fisch zum Beispiel, oder Käse, oder Sahne, oder Hühnchen, oder Joghurt, oder – und das ist am allerbesten – alles ZUSAMMEN!

Bis zum nächsten Jahr schicken wir beste Grüße! Gehabt Euch wohl und passt gut auf, dass Euch kein Knaller auf die Birne fällt …
Lieschen – Lili – Moritz
Fundsache
Sitz ich am Computer, als es auf dem Schreibtisch plötzlich raschelt.

Lili hat was entdeckt: einen von mir gerade geleerten Joghurtbecher. Ein Katzenzüngchen findet aber alle mal noch genug …
Luftdicht verpackt?
Katzen erschnuppern alles. Auch wenn es – angeblich – luftdicht verpackt ist.

Gott sei Dank hab ich das rechtzeitig mitgekriegt. Ein paar Minuten später und Moritz hätte die Packung aufgebissen und den Fisch angeknabbert … das hatten wir ja schon mal.



