Katzengeschichten + Katzenfotos

Die “kunterbunten Katzenbücher” zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie “vom ganz normalen Katzenleben” handeln. Also keine Studio-gestylten Fotos und auch keine Schriftsteller-Geschichten, sondern ganz normale und alltägliche Inhalte. Es kommt vor allem darauf an, dass der Leser die Katzenliebe spürt – und sieht. Die Geschichten müssen auch überhaupt nicht lang sein. 2.000 bis maximal 10.000 Zeichen.

Es dürfen auch Mini-Geschichten sein. 1.000 Zeichen oder auch weniger sind sogar sehr erwünscht, denn sie eignen sich prima zum Verteilen zwischendurch. Und wenn Ihr selbst nicht schreibt oder fotografiert … so habt Ihr vielleicht Freunde mit Katzen, die gern mal zur Feder oder zur Kamera greifen. Gebt denen doch bitte Bescheid, der eine oder andere hat vielleicht Lust, Co-Autor zu werden. Fotos bitte unkromprimiert schicken, also so, wie sie aus der Kamera kommen. Und bitte darauf achten: störende Hintergründe wie Möbel und Ähnliches sollte entweder gar nicht zu sehen oder sehr unscharf sein.

Auch Tipps, Rezepte oder was Euch sonst noch einfällt … immer her damit. Je bunter, desto besser. Das Motto ist: kunterbunt

Ich freue mich auf viele kreative Mitmacher!

Lilis nacktes Bäuchlein

Am 3. Februar 2010 wurde meine kleine Lili operiert. Und heute, fast fünf Wochen später, ist an ihrem Bäuchlein lediglich ein feiner Flaum zu sehen. Auf dem Foto erkennt man ihn so gut wie gar nicht.

Bauch

Ich bin sehr gespannt, wie lange es dauert, bis das Fell völlig nachgewachsen ist. Wenn das mit der “Geschwindigkeit” so weiter geht, dauert das bis in den nächsten Winter hinein.

Stand der Dinge bei den Ammersee-Katzen

Lili futtert nun seit drei Wochen mit gutem Appetit. Vor drei Tagen stand sie am Morgen zum ersten Mal nicht an ihrem Futterplatz in der Küche, und ich machte mir natürlich gleich Sorgen. Ich trug ihr die Körnchen des Diätfutters hinter her, davon verputzte sie ein paar Stück und ließ den Rest liegen. Gott sei Dank leckte sie mir aber die Joghurt-Mischung vom Finger, die sie jeden Tag bekommt. Ich träufle 10 Tropfen Nachtkerzenöl rein, das ist gut für die Immunabwehr, die bei Lili ja deutlich geschwächt ist, und ein halbes Teelöffelchen eines Mittels, das die Darmflora wieder auf Vordermann bringt.

Lili

Lilis gestörte Immunabwehr (IBD – chronisch-entzündliche Darmerkrankung) liegt vermutlich daran, dass ihre Mutter sie nicht gesäugt hat und Lili von Menschen aufgepäppelt werden musste. Die Immunabwehr wird aber durch die Muttermilch entwickelt. Und da Lili keine Muttermilch bekommen hat, konnte sie auch keine Immunabwehr aufbauen. Interessante Information, über die die Heilpraktikerin sehr erfreut war. In ein paar Wochen wird Lili dann ein spezielles Mittel bekommen, um dieses Manko auszugleichen. Ich hoffe sehr, dass es klappt. Aber meine Erfahrungen mit der Heilpraktikerin sind ausgesprochen positiv:
Den ganzen Beitrag lesen

Moritz strawanzt wieder

Nach dreieinhalb Tagen Hausarrest war es gestern wieder soweit: Moritz bekam ENDLICH seine geliebte Freiheit. Ich habe die Terrassentür weit geöffnet, der kleine Kerl saß auf der Treppe zur Galerie und schaute mit sehr großen Augen nach draußen. Ich glaube, er konnte es gar nicht fassen, denn er schoss nicht wie der Blitz nach draußen, sondern wartete und wartete. Zwischendurch schauten mich seine grünen Äuglein immer wieder an, so als wolle er fragen “willst du mich veräppeln oder darf ich tatsächlich wieder raus?”

Doch nach einer Weile tippelte er die Treppe runter, sprang auf die Terassenbrüstung, warf einen prüfenden Blick in den Garten und dann ging es los.

Danach entschwand er im Nachbargarten – Sonntag Nachmittag um drei Uhr. Abends in der frühen Dunkelheit habe ich mal nach ihm gepfiffen … keine Reaktion. Die anderen drei lagen alle auf dem Sofa, nur Moritz ließ sich nicht blicken. Ich machte mir Gedanken wegen seiner Verletzung, die ja noch nicht zugeheilt ist und in die ja Dreck rein kommen kann, je nachdem wo er sich rumtreibt. Na ja, ich konnte ihn nicht herzaubern…
Den ganzen Beitrag lesen

Die Katze auf dem kalten Ziegeldach

Die Tage nach der OP zog es Lili nicht nach draußen. Doch nun ist sie fast wieder die alte und geht strawanzen, mehrmals am Tag. Meine Lili, hier beim Ausflug aufs Dach.
Dach

Mein neuer Job: Krankenpflegerin

Dreimal darf geraten werden, wo ich heute Vormittag war. Ja, ich war schon wieder beim Tierarzt, bei der Tierheilpraktikerin genauer gesagt. Aber nicht mit Lili, die mit gutem Appetit futtert, brav ihre Geschäfte macht und überhaupt munter ist, auch nicht mit Felix, sondern mit Moritz.

Moritz ließ sich gestern den ganzen Tag nicht blicken. Bei warmen Temperaturen ist das nicht ungewöhnlich, aber hier hat es immer noch Minusgrade. So gegen neun Uhr Abend machte ich mich auf die Suche, das heißt, ich lief in der Dunkelheit ums Haus herum und pfiff nach ihm. Nicht zu sehen – von dem kleinen Racker. Na ja, kein Grund zur Sorge, aber Gedanken machte ich mir schon.
Den ganzen Beitrag lesen

Felix und sein Kollege aus Stein

Felix

Bäuchlein in die Sonne

Lili leckt mir nach wie vor die Vitaminmischung vom Finger, zu einem bisschen Joghurt wegen der Flüssigkeitszufuhr konnte ich sie auch überreden, und gekochte Pute hat sie auch gefuttert. Jetzt liegt sie in meinem Arbeitszimmer vor der Heizung und lässt sich die Sonne aufs malträtierte Bäuchlein scheinen. Die Fäden habe ich gestern alle gezogen.

Lili

Die unendliche Geschichte … Lili

Wie Ihr seht, habe ich momentan keine Ambitionen hier etwas zu schreiben. Lili frisst fast nichts, ich war am Freitag bei der Tierärztin, die ihr ein bisschen Cortison gespritzt hat und ich selber habe ihr am Samstag und am Sonntag auch eine Cortisonspritze gegeben. Genutzt hat es leider fast nichts. Lili schnuppert am Futter, nimmt ein paar Bröckelchen und das wars dann. Wenn es weiter so geht, wird sie verhungern und vertrocknen, denn trinken tut sie auch nichts. In den letzten Tagen ist es mir gelungen, ihr wenigstens Joghurt einzuflößen – sie hat es vom Finger geleckt. Aber das macht sie heute auch nicht.

Ansonsten ist sie munter, und geht mittlerweile auch raus. Aber ihren Appetit fördert das auch nicht. Ich bin ratlos und verzweifelt.

P. S.: Ich hänge völlig zwischen den Seilen, weil die Tierärztin meint, ich solle ihr weiter Cortison geben, die Heilpraktikerin meint, ich solle ihr kein Cortison geben. Aber was soll ich machen, wenn die Kleine nicht frisst.

P. P. S.: Eben hat sie wenigstens ein bisschen frisch gekochtes Hähnchenfleisch gefuttert. So um die zwei Esslöffel. Wenigstens etwas…

Aber jetzt mal wieder was anderes … Felix

Mein Kuhkater Felix ist ja nicht auf den Kopf gefallen. Er kann zwar raus und rein, wann er will – bis auf die momentane Zeit, wo die Katzenklappe von innen verschlossen ist, ich dann aber aufstehe, wenn er raus will – aber der kleine Kerl hat jetzt eine Türöffnerin engagiert. Dreimal dürft ihr raten, wie die heißt.

Richtig! Die Dienerin heißt Renate und der Ablauf ist folgendermaßen. Felix erhebt sich von seinem Kissen vor der Heizung, schlendert ein wenig im Wohnzimmer herum, spielt mit dem Baldriankissen und dann tippelt er mit einem Schwankegang (seit seine Wirbel zusammenwachsen, ähnelt sein Gang dem vom “Monakko-Franze”, der ja auch Rückenprobleme hatte) zur Wohnungstür. Dort setzt er sich hin und schaut die Tür an. Zwischendurch wirft er einen Blick zurück, ob ich auch mit bekomme, dass er vor der Tür sitzt. Denn dort zu sitzen bedeutet unmissverständlich: ich will raus.

Also erhebt sich die Dienerin vom Sofa (wenn ich im Arbeitszimmer bin, macht er das nämlich nicht, weil er weiß, dass ich ihn von dort nicht sehen kann), öffnet die Tür und geht hinter dem Kuhkater her, der zielstrebig die Treppe runter tippelt.

Felix
Den ganzen Beitrag lesen

Nächste Einträge →