Archiv für die Kategorie „Gesundheitsprobleme“
Immer wieder samstags!
Eine meiner positiven Eigenschaften ist meine ausgepräge Wahrnehmung. Ich höre sozusagen das Gras wachsen und die Flöhe husten. Und ich nehme klitzekleine Veränderungen wahr, die den meisten Zeigenossen nicht auffallen (erfahrungsgemäß).
Heute Vormittag kam Lieschen nach sehr langer Abwesenheit nach Hause. Ich hörte die Katzenklappe klappern und schaute ihr dann entgegen. Ich hatte kurz den Eindruck, als sei ihr Gang anders, ihre Körperhaltung flacher. Ich beobachtete sie eine Weile – sie hockte auf ihrem Platz und putzte sich das Fell. Alles schien in Ordnung.
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Alles in Ordnung mit dem kleinen schwarzen Ohr
Mein Schwarzbär ist ja der Strawanzer vor dem Herrn. Neulich war er über 48 Stunden auf Tour. Da macht man (ich) sich schon Sorgen.
Sein Ohr hab ich gestern Mittag zum letzten Mal versorgt – da kam noch ein bisschen Eiter raus. Calendula-Tinktur drauf und Wundspray. Danach ist er abgedüst – ohne Futter! Verfressen ist der Herr wirklich nicht …
Heute Nacht kam er irgendwann an – den Geräuschen nach zu urteilen (lautes Siegesgeheul) hat er eine Maus gefangen. Danach gings aber sofort wieder ab nach draußen, ich konnte also sein Öhrchen nicht anschauen. Deshalb habe ich heutere mehrere Pfeifrunden gedreht – ich wollte mir sein Ohr anschauen. Aber der Herr Schwarzbär hat es vorgezogen, nicht zu erscheinen.
Vorhin bin ich nochmal runter – pfeifenderweise. Und plötzlich hörte ich sein hohes Miau und mein Moritz tauchte zwischen den Sträuchern auf. Ich hab mir sein Ohr angeschaut – sah gut aus. Ich hab dran gedrückt, Moritz gab keinen Ton von sicht. Tut also nicht mehr weh. Auf Seifenlauge hab ich dann verzichtet und wollte ihm stattdessen was zu futtern geben. Der Herr hatte keinen Appetit, sprang aufs Dach und tschüs. Na ja, das macht ja nichts, ich wollte nur wissen, wie es seinem Öhrchen geht.
Also, die vorgestern empfohlene Behandlungsmethode kann ich bei kleinen Verletzungen und Bissen nur empfehlen. Funktioniert perfekt! Kein Tierarztbesuch nötig, kein Antibiotikum – und Geld gespart außerdem! Wunderbar. Ich danke meiner THP Ingrid Steinel für diesen prima Tipp!
Lichtschutzfaktor 50 für Lieschens Ohr
Vor ein paar Monaten habe ich an Lieschens Ohr einen dunklen Fleck entdeckt – wie ein Leberfleck. Ganz flach. Ich habe den Fleck beobachtet, er hat sich nicht verändert. Da Lieschens Auge zur Zeit aber tränt, habe ich sie kurz entschlossen zur THP gebracht. Die hat den Fleck angeschaut und gemeint, ich solle ihn weiter beobachten. Schlimmstenfalls könne es schwarzer Hautkrebs werden. Könne aber genauso gut einfach nur ein Leberfleck sein. Aufgrund, dass der Fleck völlig flach ist, hoffe ich, dass es wirklich nur ein Leberfleck ist. Denn Krebs verändert sich erstens und ist zweitens erhöht und krustig.

Wenn die Sonne scheint, soll ich Lieschens Ohren mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor einschmieren. Ich habe mir also eine Creme mit Faktor 50 gekauft und schmiere nun Lieschens Ohren ein. Felix, der ja auch weiße Ohren hat, und neulich ins Ohr gebissen wurde, was eine kräftige Entzündung hervorgerufen hat, wird nun auch eingeschmiert, denn an der Stelle, wo er die Entzündung hatte, sind die Haare ausgefallen – vermutlich, weil ich täglich mehrmals daran rumgefummelt und Eiter rausgedrückt habe.
Also: Besitzer von weißen Freigängern sollten bei Sonnenschein die Öhrchen ihrer Lieblinge eincremen. Denn weiße Katzen bekommen viel schneller Sonnenbrand und Hautkrebs als die dunklen.
P. S.: Der Schmutz an Lieschens Ohr kommt von der Creme. Aber lieber ein schmutziges Öhrchen als ein krankes …
Schwester Renate: Tupfer bitte!
Vor ein paar Tagen war meinem kleinen Vielfresser Felix ein deutlicher Appetitnachlass zu verzeichnen (tolle Formulierung, oder?)
Natürlich machte ich mir Sorgen. Felix ist mittlerweile 13, ein älterer Herr also.
Außerdem fiel mir sein Rückzugsgehabe auf. Er machte seine Nickerchen nicht auf dem Sofa, sondern vorzugsweise oben, in meinem Bett. Und er tippelte auch nicht wie sonst in die Küche zu seinem Futterplatz, hatte also keinen Hunger. Nicht gut, bei so einem Gern-und-viel-Futterer.
Felix lag also auf dem Bett und ich streichelte seinen Kopf. Dabei berührte ich sein Ohr. Und er muckte. Aha, das stimmt was nicht! Ich untersuchte sein Ohr und stellte fest, dass es geschwollen war. Eine kleine Blutkruste entdeckte ich auch noch.
Ich pulte – unter unwilligem Knurren von Felix – die Kruste weg und kaum war sie weg, quoll eitrige Flüssigkeit nach draußen. Ganz offensichtlich hat Felix mal wieder sein Revier verteidigt. Und der Eindringling hat sich gewehrt – und zugebissen.
Das war vor vier Tagen.
Seitdem behandle ich jeden Tag das Öhrchen mehrfach mit Seifenlauge. Das ist wichtig, damit der Eiter raus laufen kann. Denn das kleine Loch verschließt sich immer wieder.
Globuli gebe ich ihm auch und nach jeder Behandlung (drei mal am Tag) träufle ich Calendula-Essenz in die Verletzung.

Heute kam zum ersten Mal nach dem Eiter blutig-wässrige Flüssigkeit raus. Das ist ein gutes Zeichen – laut Tierheilpraktikerin. Die Schwellung geht allmählich auch zurück und ich denke deshalb, dass das Ohr von Felix in ein paar Tagen wieder heil ist. Ohne Antibiotikum. Und das ist mir sehr wichtig!
Wieder zwei Kranke
Seit drei Tagen lässt Felix’ Appetit nach. Jeden Tag mehr. Er tippelt zu seinem Futternapf, hat offensichtlich Hunger, aber, was ich ihm vorsetze, schmeckt ihm nicht. Er schnuppert dran (was er sonst nicht macht, weil er alles schnell runter schlingt), und geht dann wieder weg.
Ein paar Bröckelchen von Lilis Diätfutter hat er verputzt und ein bisschen gekochte Pute und gekochten Lachs. Das war’s – gestern. Ich vermutete eine Verstopfung und hat ihm dann am Abend mit einem Miniklist einen kleinen Einlauf gemacht. Beim letzten Mal, vor ungefähr einem Jahr, hat das wunderbar geklappt, gestern nicht. Kein Ergebnis auf dem Katzenklo. Ich habe ihm mit einer Plastikkanüle ungefähr 20 ml Wasser eingeflößt, damit er wenigstens Flüssigkeit zu sich nimmt, denn Felix trinkt sehr wenig.
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Oh … Terrassentür offen …

Eine Minute später war er weg.
Wann …
… darf ich endlich wieder RAUS?

Moritzchen
Mein kleiner Schwarzbär hat ja nun Hausarrest und das hat auch so eine Vorteile. Zum Beispiel den, dass er nun zwangsweise zu Hause schläft. Sehr gern unter der Decke auf dem Sofa, auf meinem Schoß.

Und bei der letzten Behandlung vorhin brauchte ich das Kerlchen nicht mal mehr festzuhalten. Moritz hockte ganz brav auf meinem Oberschenkel und ließ sich das Pfötchen in Seifenlauge baden. Ab und zu meinte er: mrau … mrau …
Nachdem ich sein Pfötchen getrocknet hatte, kuschelte er sein Köpfchen in meine Hand.

Er ist so ein rührendes und liebenswertes Kerlchen.
P. S.: Die Zehe ist deutlich abgeschwollen und es kommt nun auch kein Blut mehr beim Seifenlaugen-Baden.
Aus der Nähe betrachtet

Mein geliebtes Kuhkaterchen. Drei Krankheiten hat das Kerlchen. Zwei Wirbel wachsen zusammen beziehungsweise sind es vermutlich nun. Denn er hat wohl keine Schmerzen mehr. Während des Prozesses des Zusammenwachsens war er extrem berührungsempfindlich und hat geschrieen, wenn ich ihn angefasst habe.
Sein Herzmuskel ist stark vergrößert und Arthrose an den Hinterbeinen hat er auch noch. Er bekommt jeden Tag Medikamente und ich beobachte seinen Atemrhythmus, denn der darf nicht mehr als 60 Schläge pro Minute betragen – in Ruheposition. Aber dank homoöpathischer Medikamente atmet er nicht mehr als 40 Mal in der Minute. Das ist wunderbar und ich hoffe, dass es dabei bleibt.
Moritz!
Vorgestern habe ich endlich herausgefunden, warum Moritz immer wieder “muckt”, wenn ich ihn anfasse. Nach langer (ungefähr eine Stunde) und intensiver Untersuchung mit der Bürste (ich habe jeden Quadratzentimeter vorsichtig bearbeitet) habe ich endlich entdeckt, dass er sich mal wieder eine Kralle rausgerissen hat. An derselben Pfote wie im März.
Ich habe die Verletzung versorgt (mit Calendula und Wundbalsam). Bis auf einen kurzen Ausflug am Vormittag lag er gestern den ganzen Tag unter der Heizung und unterm Bett. Am Abend ist er dann über die Terrasse verschwunden und seitdem nicht mehr nach Hause gekommen. Auf mein Pfeifen reagiert er auch nicht. Ich mache mir Sorgen, es ist sehr kalt!
Zwei Stunden später:
ER IST WIEDER DA!!!

Vorhin wollte ich Lili und Felix im Schnee fotografieren und dabei auch nach Moritz pfeifen. Das brauchte ich gar nicht zu tun, denn kaum war ich mit Lili und Felix unten – wer kam da angerannt?
Moritz. Gut gelaunt fegte er über den Hof. Mann, ist mir ein Stein vom Herzen geplumpst…
Danach habe ich erstmal seine Zehe versorgt: erst den Dreck mit warmem Wasser weggespült, dass das Pfötchen für ein paar Minuten in Seifenlauge hin und her geschwenkt, dann Calendula-Essenz (von Wala! Die kann man direkt drauf träufeln. Die von Weleda muss man erst mit Wasser mischen), dann Wundbalsam drauf gesprüht. Danach habe ich ihm was zu Futtern gegeben, und danach hat er sich im Schrank verkrochen. Sein neuer Lieblingsplatz.


