Busters Geheimnis

Pssst … mein Name ist Buster und ich muss endlich mal die ganze Wahrheit darüber erzählen, wie ich zu dem Schlitz in meinem Ohr gekommen bin.

Es geschah im Morgengrauen. Zu dieser frühen Stunde war mein Dosenöffner noch nicht zu überreden, mich armen, schon fast verhungerten Kater mit dem notwendigen Futter zu versorgen. Also nutzte ich die Zeit, um mein Revier zu erforschen.

Lautlos schlich ich durch die Katzenklappe, bog gleich rechts ab und nahm Kurs auf den Garten. Vorsichtig lugte ich um die Hausecke. Es war kein Eindringling zu sehen. Nicht einmal der schwarze Streuner, mein erklärter Erzfeind! Ich lenkte meine Schritte in Richtung Nachbarsgarten. Mit einem eleganten Sprung überquerte ich den Zaun und steuerte auf den Teich zu, um daraus ein wenig zu trinken. Natürlich beobachtete ich auch dabei die Umgebung. Aber selbst die kleine, sehr süße Nachbarskatze Luna ließ sich nicht blicken. Unter uns: Ich war sogar mal kurzzeitig ein bisschen in sie verliebt; aber wirklich nur ein bisschen!
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“Unsere kleine Katzenwelt” – eine kleine Geschichte

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert in Deutschland, genauer: irgendwo in Ratingen.
Unsere Welt beschränkt sich auf eine Wohnung mit Balkon, zwei Dosenöffnern und einem eigenen Zimmer mit riesigem Spielangebot und diese Welt ist für uns der Hit.
Zu uns. Wir, das sind Lacey, eine Main-Coone-Dame, Charly, ein Coonie-Bursche, Francis, ein echter spanischer Mix, Annie, ein kleines spanisches Mädel, dem irgendwie die Augen abhanden gekommen sind und ich, Lenny, auch ein Spanier, der sich wie ein echter Coonie fühlt und mein Fell ist auch länger als normal … meine Mutter hatte wohl mehrere Lover unterschiedlicher Felllänge. Also, wo fange ich an?

Katzen

Wir sind alle aus unterschiedlichen Gründen hier gelandet, haben aber eines gemeinsam: wir kommen aus dem Tierschutz. Fakt ist, dass wir sehr beliebt sind bei unseren Dosenöffnern und uns so ziemlich jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird, was wir zwar verdient haben, aber natürlich auch weidlich ausnutzen.
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Katzenschemen

Wie man deutlich erkennen kann … meine Katzen Lili und Lieschen.

Silhouette

Foto veröffentlicht in dem Kurzgeschichtenbuch “Auf leisen Sohlen”.
Hier man man es bestellen.

Annegrets Mitbringsel

„Hallo Renate!“ Annegret war am Telefon. „Wollt ihr ne Katze adoptieren?“ fragte sie.

„Nö“, sagte ich, „wir haben schon eine.“

„Na und, das macht doch nichts, im Gegenteil. Eine Single-Katze fühlt sich einsam.“

Mucki

„Putzel fühlt sich überhaupt nicht einsam!“

„Katzen brauchen Artgenossen.“

„Putzel nicht!“

„Das kannst du gar nicht wissen, das musst du ausprobieren. Am besten gleich heute Abend. Ich komm vorbei und ich bring das Kätzchen mit.“

Kommt ja gar nicht in Frage … wollte ich entgegnen, aber Annegret ließ mich nicht zu Wort kommen.

„Wenn’s Stress gibt, kann ich’s ja wieder mit nach Hause nehmen“, sagte sie.

Da Annegret seit vielen Jahren meine Freundin war, wusste ich, Widerspruch war zwecklos. Sie würde die Katze hier her schleppen, mit oder ohne mein Einverständnis.
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Der Ersatz

Fünfzehn Jahre Fritzchen an meiner Seite, und nun war er im Katzenhimmel. Die Trauer um ihn fühlte sich an wie ein großer Stein. Wenn ich mir gerade mal wieder nicht bewusst war, dass er nicht mehr lebte, hielt ich jeden Schatten auf der Terrasse im ersten Moment für Fritzchen, und nachts im Bett, wenn die Decke auf meine Füße drückte, dachte ich, mein kleiner Kater läge dort. Um einen Menschen hätte ich nicht tiefer trauern können. Er fehlte mir unsäglich.

Kurze Zeit später meinten Freunde, ich solle mich um Ersatz kümmern. Ich reagierte ungehalten und gereizt. Ersatz für Fritz – was für ein Ansinnen! Für Fritz gab es keinen Ersatz.

„Hol dir ein Kätzchen!“ Meine Freundin Doris war am Telefon.

„Später … vielleicht“, sagte ich.
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Fritzchen – meine ganz große Liebe

Fritzchen war meine ganz große Liebe. Wie er in mein Leben getippelt kam, steht in dieser Geschichte aus meinem ersten Katzenbuch “Auf leisen Sohlen.”

fritzchenstuhl

Bis vor kurzem drei Katzen, jetzt nur noch eine. Die Wohnung wirkte leer und verwaist. Die Hoffnung, dass Putzel doch noch auftauchte, wurde von Tag zu Tag geringer. Nach drei Monaten fand ich mich damit ab, dass ich ihn nicht mehr wieder sehen würde, und es liefen auch keine Tränen mehr über meine Wangen, wenn ich an ihn dachte oder sich jemand nach ihm erkundigte. Nur in meinem Bauch hatte sich so ein Gefühl von Traurigkeit eingenistet.
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Wenn Frauchen Geburtstag hat…

… dann freuen sich die Katzen.

Eine Weihnachtsgeschichte aus Katzensicht

Brauchen Katzen Weihnachten?

Als Erstes die Antwort auf die Frage: ein klares NEIN! Katzen brauchen Weihnachten nicht. Außerdem muss ich an dieser Stelle mit der weit verbreiteten Ansicht aufräumen, die Weihnachtszeit sei die „stade“ Zeit. Von wegen! Ich kenne keine Zeit, in der so viel Lärm produziert wird wie im Dezember.singt.jpgÜberall bimmeln Glocken, aus sämtlichen Lautsprechern ertönt die schrecklichste Musik, die man sich als Katze vorstellen kann und überhaupt ist die Weihnachtszeit eine Zeit, der ich nichts Positives abgewinnen kann.

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Neues Katzenbuch: Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2

Es gibt ein neues Katzenbuch, denn “Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2″ ist fertig. Der Name ist wieder Programm, denn es ist genauso kunterbunt wie sein Vorgänger. Katzengeschichten, Erzählungen und Episoden über Katzen, viele Fotos in Farbe und Schwarzweiß, Illustrationen, Tipps – kunterbunt eben. Es kann  hier bestellt werden. Portofrei natürlich, mit Signatur und auf Wunsch mit persönlicher Widmung. – Ein prima (Weihnachts)Geschenk für sich selbst und für die Freunde, Nachbarn und Kollegen, die Katzen lieben!
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Einen Vorgeschmack auf das Gemeinschaftswerk gibt es hier.

Lieschen Müller – eine liebevolle Erinnerung

Lieschen ist heute ins Regenbogenland gegangen. Als liebevolle Erinnerung an die kleine Katze hier die Geschichte über Lieschen  – geschrieben von Conny:

Ende 1994 zogen wir aus unserer Mietwohnung aus und bei meinem Elternhaus in den ersten Stock ein. Zu diesem Zeitpunkt lebte in der zweiten Hälfte des ersten Stocks noch meine Oma, damals fünfund­achtzig. Den Balkon hatten wir gemeinsam, allerdings war Oma der Meinung, er sei so etwas wie eine Freiluft-Rumpelkammer und lagerte dort Kartons, Töpfe und allerlei Gerümpel.

Leider hatte Oma auch die Angewohnheit, Essensreste auf ihrer Balkonhälfte zu verteilen, „für die Vögel“, wie sie sagte. Vögel allerdings kamen keine, dafür die Katzen der gesamten Nachbarschaft, ganz offensichtlich eingeladen von Max, dem Kater meiner Eltern, der dort seine Versammlungen abhielt.

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