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Erlebnis mit Felix in “Geliebte Katze”

Im April-Heft von “Geliebte Katze” ist eine Geschichte aus “Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2″ zu lesen. Eine schöne Erinnerung an meinen geliebten Felix.

Hier die Geschichte:

Als es das erste Mal passierte, war ich zu Tode erschrocken. Mein Kater Felix kam mitten in der Nacht nach Hause und schrie wie am Spieß. „Woaaaah, woaaaah, woaaah…“ Mir schlug das Herz bis zum Hals. Solche Schreie hatte ich noch von keiner meiner Katzen gehört, und ich war fest davon überzeugt, Felix sei aufs schwerste verletzt. Wie von der Tarantel gestochen sprang ich aus dem Bett und raste nach unten.

Mein Kater aber war nicht verletzt, sondern hatte Beute gemacht. Und stolz wie Oskar präsentierte er mir die, unter besagtem Gebrüll. „Wow, guck mal, was für ein sensationeller Jäger ich bin… wow, schau mal, was ich da erbeutet habe … wow, lob mich entsprechend.“ So ungefähr hörte sich an, was er mir zu mitzuteilen hatte.

Die Maus war Gott sei Dank schon in die „ewigen Jagdgründe“ eingegangen, und nachdem Felix sie noch eine Weile und mit sichtlichem Stolz im Wohnzimmer herum geschubst hatte, verspeiste er sie. Danach machte er sich wieder auf die Socken, sprang auf die Terrassenbrüstung, tippelte übers Dach und weg war. Seitdem präsentiert er mir in unregelmäßigen Abständen seine Beute und immer mit diesem Triumphgeheul. Man könnte wirklich meinen, er sei dem Tode nahe.

Was er so alles anschleppt – es ist nicht zu fassen. Mäuse (hin und wieder auch Ratten) sind ja normal. Aber er bringt auch Blindschleichen, Grillen, Vögel, Maulwürfe, Fledermäuse und neulich sogar einen kleinen Frosch. Ich dachte immer, Frösche quaken, tun sie zwar auch, aber nicht alle. Dieser kleine grasgrüne Frosch quakte nämlich nicht, sondern fiepte. Mit hohen Sprüngen hopste er durch mein Schlafzimmer und stieß dabei diese kleinen, hohen Laute aus. Hörte sich fast an wie eine Maus. Es gelang mir dann, das – Gott sei Dank unverletzte – Fröschchen zu fangen. In einem Gebüsch im Garten habe ich es freigelassen. Wo Felix es erbeutet haben kann, ist mir ein Rätsel, ich dachte, Frösche leben in Teichen und Gewässern. Hier ums Haus ist aber weit und breit kein Teich oder ein Gewässer, bis auf den Ammersee. Aber dass Felix dort auf Jagd geht, das glaube ich nicht. Dazu müsste er ja rein springen, und Wasser mag Felix gar nicht.

Heute Nacht war es wieder mal soweit. Weit nach Mitternacht wachte ich auf, weil Felix nach Hause kam – wieder laut schreiend. Ich lag im Bett und lauschte. Nein, eine Maus konnte es nicht sein, denn die macht keine Geräusche, weil Felix Mäusen grundsätzlich sehr schnell den Todesbiss versetzt. Und eine tote Maus gibt keine Geräusche mehr von sich. Ich hörte aber Geräusche, unten im Wohnzimmer. „Tschk“, machte es immer wieder, „tschk, tschk“. Ich knipste das Licht an und ging nach unten. Und was sprang da im Wohnzimmer herum? Nein, kein Frosch! Eine Kröte war es. Eine große, fette Kröte. Igitt! Mit großen Sätzen hopste sie durchs Wohnzimmer, Felix immer hinter ihr her. Oben auf der Galerie ragte Lilis Kopf durch die Geländerlatten und auf der Treppe saß Lieschen – beide beobachteten interessiert das Geschehen. Natürlich würde Felix die Kröte nicht verspeisen. Höchstens ein paar Löcher in sie hinein beißen. Also, was tun? Anfassen wollte ich diese Amphibie nicht, davor grauste es mir. Doch irgendwie musste ich sie ja fangen. Als das Viech endlich mal still saß, warf ich eine große Papierserviette drüber, packte es und trug es in den Garten. Nach der Krötenrettung schaute Felix verwundert und suchend um sich. „Nanu, wo ist denn mein Spielzeug abgeblieben?“ schien er sich zu fragen. Allerdings machte er sich nur kurz Gedanken über die verschwundene Beute und legte sich dann aufs Sofa zur Nachtruhe nieder. Lieschen begab sich in ihren Korb, Lili machte es sich auf ihrem aktuellen Lieb-lingsplatz, zwischen meinen Tiger-Hausschuhen, bequem und ich sank wieder auf meinen Futon – es war schließlich mitten in der Nacht.
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Eine Bitte an die anderen Katzenblogger

Bis 20. Dezember gibt es “Auf Samtpfoten direkt in mein Herz” für nur 10 Euro. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr auf Euren Blogs darauf hinweisen würdet. Die meisten von Euch haben das Buch ja bereits von mir im vergangenen Jahr bekommen …

Ich danke Euch herzlich im Voraus!

Liebe Grüße – von Renate

Das Kunterbunte Katzenbuch Nr. 2 als iBook bei iTunes

Vor kurzem hat BoD angefragt, ob ich damit einverstanden sei, dass “Das kunterbunte Katzenbuch Nr. 2″ als iBook erscheint. Kostenlos!

Ich war damit einverstanden.

Besitzansprüche

MEIN Buch….

Buch

Je unaufgeräumter mein Schreibtisch, desto lieber liegen meine Leisetreter drauf. Und am liebsten mitten drin – im Chaos.

Felix

Hurra, das neue Katzenbuch ist da!

Ab sofort lieferbar: mein neues Katzenbuch “Auf Samtpfoten direkt in mein Herz.”

Bücher

Jutta Aurahs, Redakteurin bei der Zeitschrift “Geliebte Katze” meint dazu: “Ein Buch, das verzaubert.”
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Presse-Artikel in der “Augsburger Allgemeinen”

Krieg ich doch eben eine Email. Von Google Alerts. Die “Augsburger Allgemeine” hat über mein Katzenbüchlein geschrieben.

Augsburger
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Ich gebe es gern zu: über diesen Artikel freue ich mich. Danke, liebe Alexandra Lutzenberger!

P. S.: Man darf den Artikel auch kommentieren.

Katzenbuch-Versand

Dank Moritz’ tatkräftiger Hilfe konnte ich heute endlich die bestellten Katzenbücher verschicken.

Moritz

Als Büchersendung – dauert ein paar Tage. Die Post lässt Büchersendungen immer liegen. Warum, das weiß ich nicht…

Neues Katzenbuch

Buch

Lachen. Freude. Sorgen. Glück. Angst. Hoffnung. Erleichterung. Schmunzeln. Geschichten über die gesamte Achterbahn der Gefühle, die ich mit meinen geliebten Leisetretern erlebt habe und täglich erlebe.

Jede Geschichte und jedes Foto ist eine Liebeserklärung an meine wunderbaren Leisetreter.
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Mein erster Kater

Putzel

Meine erste Katze gehörte streng genommen nicht mir, sondern Alain, meinem Mann. Ich habe sie ihm geschenkt. Weil er immer wieder von Katzen schwärmte, beschloss ich eines Tages, ihn zu überraschen und fuhr in den Münchner Osten, zum Tierheim.
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Unfreiwilliger Ausflug

Eine Geschichte aus meinem Katzenbuch Auf leisen Sohlen

Felix

Der Mensch ist ein von Verlustängsten geplagtes Wesen und neigt dazu, das, was er liebt, in der Nähe haben und auf immer und ewig besitzen zu wollen. Bei mir ist dieses Bedürfnis besonders stark ausgeprägt, und aufgrund meiner Erfahrung mit Putzel war ich von der subtilen Angst behaftet, das Objekt meiner Gefühle könne abhanden kommen und eine schmerzliche Lücke in mein Leben reißen.

Aus diesem Grund hatte ich beschlossen, Felix nicht nach draußen zu lassen. Fritzchen war bei seinen Freigängen zwar nichts passiert, aber der war ja auch immer in Hausnähe geblieben – was schon ungewöhnlich genug war. Wie groß Felix’ Freiheitsdrang war, wollte ich deshalb lieber nicht ausprobieren und dachte, das Dach sei groß genug für sein Frischluftbedürfnis. Da hatte ich allerdings falsch gedacht.
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