Conny mit dem großen Herzen

Eigentlich hatte ich gedacht, diesen Beitrag bereits veröffentlicht zu haben, habe aber einen Fehler gemacht. Nun also: Conny, die Katzenretterin hat mir vor zwei Wochen eine Mail geschickt – sie hat “Toulouse” in ihre Katzen-WG eingeschleust.

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Hier der Text von Conny.

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Hallo ihr Lieben,

schon wieder gibt’s bei uns was Neues bzw. einen Neuen.

Ich wollte ja schon länger einen Spielkumpel für Oz. Einen Kater, möglichst nicht so alt (damit sich die WG nicht so sehr gruselt), widerstandsfähig und verspielt … der Zufall wollte es, dass sich neulich eine Bekannte aus dem TSV hilfesuchend an mich wandte, ihre Freundin hatte einen Streunerwurf aufgezogen, Mutter kastriert, Kiddies vermittelt … alle bis auf Toulouse. Toulouse ist mit einer Hasenscharte geboren und sieht um die Nase herum etwas merkwürdig aus (die Gaumenspalte ist zum Glück geschlossen). Interessenten fanden ihn hässlich. Ich ließ mir Bilder schicken, mit der Absicht, ihn über irgendwelche Foren zu vermitteln. Hahaha. Guter Plan. Den ganzen Beitrag lesen

Pflegekatzen im Hause Sand

Bei Martina und Axel Sand haben Katzen es gut. Im neuen Katzenbuch wird es mehr darüber geben.

Aber heute stelle ich mal die beiden hinreißenden Pflegekätzchen vor, die im Hause Sand ihre Zwischen-Logie haben. Pepita und Taffy. Sind die beiden nicht total süß??? Ich hoffe und wünsche, dass sie ein ganz liebevolles Zuhause finden.
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Nachwuchs bei Christiane

Meine “Kollegin” beim Brigitte-Blog, die liebe Christiane, hat kätzischen Nachwuchs bekommen. In drei Monaten können zwei der Kätzchen “adoptiert” werden.

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Wer Interesse hat, melde sich bei Christiane. Und natürlich werde ich über die Entwicklung der Kätzchen hier berichten.

Christiane lebt übrigens im Süden von Frankreich – in einem winzigen aber malerischen Dorf. Dort kann man auch Urlaub machen. Mehr dazu gibt’s auf Christianes und Patricks Homepage, wo man auch die Kontaktadresse findet.

Lili, die Platzwechslerin

Neulich wachte ich mitten in der Nacht auf und – Lili war nicht da. Das war ungewöhnlich, SEHR ungewöhnlich, weil sie von meinen vier Katzen die meiste Zeit zu Hause verbringt, auf der Terrasse rum lümmelt bei sommerlichen Temperaturen und auf dem Sofa, neben (auf) der Tastatur auf meinem Schreibtisch oder auf einem ihrer zahlreichen Plätze ihr Schönheits-Nickerchen hält. Im Gegensatz zu Felix, Lieschen und Moritz, die mehr oder weniger ihre Lieblingsplätze haben und auch nur dort liegen, wechselt Lili permanent ihre Schlafstatt.

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In den vergangenen Wochen lag sie nachts entweder im Wäschekorb oder auf dem Bürostuhl. Wenn ich nachts mal das gewisse Örtchen aufsuchte, reichte ein Blick und ich wusste, wo mein Kätzchen den Schlaf der Gerechten schlief. Doch wie gesagt, vor einigen Tagen war sie weder im Korb, noch auf dem Stuhl, noch sonst wo. Das machte mir Sorgen! Lili ist nämlich ein extrem zutrauliches Persönchen und tritt mit jedermann sofort und immer in Körperkontakt. Man braucht sie auch nicht anzusprechen, diesen Kommunikationspart übernimmt meine Kleine selbst. Ein feines “Miau” und schon reibt sie sich am Bein des Menschen, der gerade in ihrer Nähe ist. Das macht sie nicht nur bei bekannten Gesichtern, sondern auch bei Fremden. Und da ja immer wieder die Rede von Katzenfängern ist, macht man (Frau) sich dann Gedanken, wenn ihr Kätzchen mitten in der Nacht nicht wohlgeborgen zu Hause schläft, sondern aushäusig zu sein scheint.

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Da sie überall rein kriecht, konnte es natürlich auch sein, dass sie entweder im Keller oder in einer der Garagen eingesperrt war – ist schon oft vorgekommen. In so einem Fall reicht ein kleiner Pfiff und sie antwortet sofort. Also machte ich mich nachts um vier auf die Suche, mit Taschenlampe bewaffnet.  Im Keller war sie wohl nicht, also raus auf den Hof und leise gepfiffen. Nichts!

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Doch plötzlich, wie aus dem Nichts stand sie plötzlich da – in der Haustür. Hmh! Wo war sie denn hergekommen? Na ja, vielleicht hatte sie es sich auf dem Balkonstuhl der Nachbarn bequem gemacht. Ich packte meine Katze und trug sie nach oben.

Als ich ein paar Stunden später aufwachte, war sie wieder nicht da! Felix und Moritz lümmelten auf dem Bett herum, erhoben sich aber blitzartig als ich die Treppe nach unten ging, um auf der Terrasse nach Lili zu pfeifen. Denn wenn ich morgens pfeife, gibt es Frühstück, das wissen meine Schlawiner ganz genau. Und welche Katze verpasst schon gern das Frühstück…

Ich pfiff – und Lili stand auf der Matte. Aber sie war nicht über das Dach gekommen (wie üblich), sondern stand hinter mir. Also war sie aus der Wohnung gekommen. Mein dedektivischer Verstand sagte mir: Lili hat wieder einen neuen Platz. Aber wo?

In der nächsten Nacht fand ich es heraus. Ich lag im Bett und las, als es unter mir raschelte. Dazu muss man wissen, dass ich ein handgeschreinertes Bett habe, ein ganz spezielles Design und unter dem Bett liegen Kissen, die ich nur bei Gelegenheit benötige. Und eines dieser Kissen hatte meine Kleine zu ihrem aktuellen nächtlichen Schlafplatz bestimmt. Dort liegt sie nun seit ein paar Tagen – solange, bis wieder ein neuer Platz angesagt ist.

Ihr neuer Lieblingsplatz am Abend ist übrigens nicht mehr mein Schoß, sondern der Fernseher.

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Auf dem hat sie gerade mal so eben Platz, er röhrt, brüllt und schießt, macht also einen Heidenlärm, aber das macht meiner kleinen Katze nichts aus. Er ist warm, und das ist die Hauptsache. Vor einiger Zeit war’s das Faxgerät und nun halt der Fernseher. Bin schon gespannt auf ihren nächsten Lieblingsplatz.

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Prima Katzenblog entdeckt

Börgi kann prima fotografieren und ihr Blog ist ein ästhetischer Genuss.

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Wieder ein schmerzlicher Abschied

Vorhin hat Charley mir diese traurige Mail geschickt.

Liebe Renate
Hab heute mal wieder schlechte Nachrichten. Unser Fouwler hat uns heute verlassen. Ich bin noch ganz aufgelöst, bin am heulen und versuche mal den Brief zu schreiben. Alles fing damit an, das er ganz langsam immer dünner wurde. Wir haben dann ein Blutbild machen lassen…..da sah nicht gut aus. Schilddrüsenunterfunktion, damit verbunden auch eine Nierenstörung und die Leber war auch betroffen. Er hatte also alles, was man sich nicht wünscht. Bedingt durch die Nierenstörung sammelte sich Wasser im Körper. Das Essen und trinken hatte er komplett eingestellt. Er suche sich Plätze aus zum ruhen, die hat er früher nie besucht.

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Heute dann, beim Tierarzt, haben wir ihn erlöst und Abschied von ihm genommen. Es war ein schwerer Entschluß. Doch wir konnten es nicht übers Herz bringen, ihn noch weiter Leiden zu sehen. Wie auch der Bert’l, wir er beim Tierkrematorium Avalon kremiert und wir nehmen ihn dann wieder hier nach Hause. Direkt neben dem Bert’l wird er dann seinen Platz haben.
Ich krieg nun nichts mehr so richtig auf die Reihe. Lieb Renate, bis annermal, ich melde mich, wenn ich das von heute ersteinmal verdaut habe.
Ganz liebe Grüße vom Charley

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Was für eine traurige Nachricht, lieber Charley. Fühl dich ganz fest gedrückt – von Renate

Kleine Tierfilmchen…

… gibt es auf der Seite von Marc.

Das erste Jahr mit Moritz

Gestern hatten wir ein kleines Jubiläum: Moritz lebt seit einem Jahr bei uns. Wir, das sind Felix, Lieschen, Lili und meine Wenigkeit.

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Moritz ist ein schlanker, sehr agiler, stets gut gelaunter und verschmuster kleiner Kater. Bei diesem Wetter sehe ich ihn allerdings kaum, weil er den ganzen Tag durch die Nachbargärten strawanzt und es sich unter irgendeinem Busch gemütlich macht. Doch nachts ist er meistens zu Hause und schläft bei mir im Bett – neben meinen Füßen. Zwischendurch kommt er auch nach oben getippelt, piepst (ja, er piepst wie ein Vögelchen) und will sich in meine Armbeuge legen um dort ein bisschen zu nuckeln. Das dauert so ungefähr eine Minute, während der er den Milchtritt macht und seine scharfen Krallen in meine Haut bohrt. Danach schläft er ein…
Wie man sehen kann, ist er ein bildhübscher Kerl, der mir viel Freude macht und den ich sehr liebe. Was für ein glücklicher Zufall, dass ich vor einem Jahr ausnahmsweise an einem Sonntag Golf gespielt habe.

Pompom-Teppich für unsere Leisetreter

Bei den Brigitte-Blogs habe ich eben das hier entdeckt:

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Foto: Hanna Charlotte Müller

Das wäre doch eine prima Unterlage für unsere Leisetreter. Für einen kleinen Pompom-Teppich von 45 cm Durchmesser braucht man 100 (!) dieser kleinen Wollkugeln. Aber das sollten uns die Leisetreter doch wert sein – falls sie dann überhaupt Dankbarkeit zeigen und diesen Wuschel-Teppich belegen. Meistens bevorzugen unsere eigenwilligen Untermieter ja andere als die von uns zugedachten Plätze – den Korb mit der Bügelwäsche zum Beispiel…

Hier der Link zum Blog von Hanna Charlotte Müller.

Katzen – die Vogeljäger

Es gibt ja die These, dass Katzen nur schwache und kranke Vögel erbeuten können. Diese These hat sich vorhin auf gewisse Weise bestätigt.

Moritz kam an – mit einem Vögelchen im Maul. Ich eilte auf ihn zu und veranlasste ihn, das Vögelchen freizugeben. (Das geht ganz einfach, indem ich ihn ins Genick greife). Das Vögelchen tippelte im Wohnzimmer herum, und ich habe Moritz ins Bad gesperrt.

Danach habe ich mir das Vögelchen angesehen. Es schien unverletzt, aber an der Stelle des zweiten Auges hatte es eine riesige Wucherung, mindestens einen Zentimeter lang – eine krankhafte Mutation oder sonst was.

Ich habe mir kurz überlegt, ob ich den kleinen Vogel nicht doch Moritz überlassen soll, mich dann aber entschieden, den gefiederten Zeitgenossen in den Garten zu bringen und unter ein Gebüsch zu setzen. Ich bin kein Richter über Leben und Tod.

Vermutlich wird es kein langes Leben haben, das arme Kerlchen – was mich traurig macht.

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